Die Stunden dieses Jahres sind gezählt. Meist verleitet das dazu Bilanz zu ziehen. Bilanz zu ziehen heißt aber werten und ich will nicht werten.
Ich betrachte die Zeit tranzendental, alles ist ein Moment. Alles nur ein Augenblick von unendlich vielen Augenblicken. Ein Gefühl von unendlich vielen Gefühlen. Wir entscheiden, was wir sehen. Wir entscheiden wie wir über etwas denken, was wir fühlen. Wir allein.
In diesem Moment bin ich erfüllt von Glück, von Dankbarkeit und Ehrfurcht dem Leben gegenüber. So viel Lachen ist mir in diesem Jahr begegnet. Viele Tränen hab ich geweint. War mir selbst zu anstrengend, anderen bestimmt auch und trotzdem sind sie geblieben. Ein Blick in jemandes Augen verbindet zwei Seelen miteinander. Es gibt nicht schöneres auf dieser Welt. Ich liege auf dem Boden und ich weiß, ich bin du, du bist ich, wir sind Pflanze, Tier und Stein. Was du fühlst fühle auch ich, meine Gedanken sind deine Gedanken. Heute ist morgen und morgen ist gestern.
Ich danke allen Menschen, die mir in diesem Jahr begegnet sind. Ich danke für so viele wunderschöne Augenblicke, ich danke auch für den Kummer und den Schmerz, so kann ich lernen.
Nichts ist selbstverständlich.
Habt ein gutes neues Jahr. Viele Momente des Lichts und der Wärme!
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Dienstag, 30. Dezember 2008
Der kathegorische Imperativ
Wie will ich handeln? Reagiere ich, agiere ich, überlegt, emotional?
Was ist richtig, was ist gut?
Wir stolpern alle durchs leben meinte eine Frau zu mir. Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt, sagt Lao-tse.
Wir beginnen jeden Tag neu - zu gehen, zu handeln, zu denken, zu fühlen. Ich will achtsam sein, langsam gehen, jeden Schritt behutsam, den Geruch der Luft wahrnehmen, die Geräusche um mich herum, die Farben, die Stimmung der Menschen.
Jeden Tag beginne ich aufs Neue. Es gelingt nicht immer.
Was ist nun der Unterschied zwischen der Freiheit zu handeln und dem kathegorischen Imperativ? "Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem Andern zu". Ist das immer das Richtige? Oder ist es die Freiheit sich zu entscheiden das Richtige zu tun. Das in diesem Moment passende. Für mich. Oder für den Anderen, oder für beide? Wer kann schon sagen, was richtig und was falsch ist.
Nichts ist wohl schwieriger als die Kommunikation. Wenn du mich wirklich liebtest, würdest du Knoblauch essen (Watzlawick). Sprich mit mir schreit meine Seele, wie kann ich den Weg finden, wenn es dunkel ist. Sprache ist Licht, leuchte mir, den rechten Weg.
Ich gehe einfach, ob Licht oder Schatten, reden, schweigen, Fehler machen. Egal ob mein Handeln für alles als Maß genommen wird.
Es ist gut so. Ich stoplere weiter
Was ist richtig, was ist gut?
Wir stolpern alle durchs leben meinte eine Frau zu mir. Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt, sagt Lao-tse.
Wir beginnen jeden Tag neu - zu gehen, zu handeln, zu denken, zu fühlen. Ich will achtsam sein, langsam gehen, jeden Schritt behutsam, den Geruch der Luft wahrnehmen, die Geräusche um mich herum, die Farben, die Stimmung der Menschen.
Jeden Tag beginne ich aufs Neue. Es gelingt nicht immer.
Was ist nun der Unterschied zwischen der Freiheit zu handeln und dem kathegorischen Imperativ? "Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem Andern zu". Ist das immer das Richtige? Oder ist es die Freiheit sich zu entscheiden das Richtige zu tun. Das in diesem Moment passende. Für mich. Oder für den Anderen, oder für beide? Wer kann schon sagen, was richtig und was falsch ist.
Nichts ist wohl schwieriger als die Kommunikation. Wenn du mich wirklich liebtest, würdest du Knoblauch essen (Watzlawick). Sprich mit mir schreit meine Seele, wie kann ich den Weg finden, wenn es dunkel ist. Sprache ist Licht, leuchte mir, den rechten Weg.
Ich gehe einfach, ob Licht oder Schatten, reden, schweigen, Fehler machen. Egal ob mein Handeln für alles als Maß genommen wird.
Es ist gut so. Ich stoplere weiter
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