Sonntag, 8. März 2009

C'est la vie

Möglicherweise sind uns die Wege in unserem Leben vorgegeben.

Manche von uns setzen nur zögerlich einen Fuß vor den anderen, in ständiger Angst, hinter der nächsten Abzweigung könnten Schmerz und Verlust warten. Manche finden den Ort an dem sie sind so angenehm, dass sie nicht weiter gehen wollen. Andere wiederum rennen, nicht links und rechts blickend, auf das vermeintliche Ziel zu.
Manche setzen sich an den Straßenrand und warten auf ein Auto, weil sie zu faul sind um selber zu gehen. Manche haben schon vor dem ersten Schritt eine genaue Route geplant, haben das Risiko und den Aufwand genau berechnet und eine Kosten -Nutzen Rechung angestellt, um auf alles vorbereitet zu sein und den effizientesten Weg zu wählen. Manche schlendern die Straße entlang und lassen sich verzückt von allem aufhalten, das sich gerade anbietet. Manche suchen Gesellschaft, einige ziehen lieber alleine los.
Manche gehen beherzt mutigen Schrittes, in dem Bewußtsein, alles was auf sie zukommt anzunehmen, sie haben eine Regenjacke für schlechtes Wetter, einen Sonnenhut um nicht zu verbrennen, sie sehen die Schönheiten, die ihnen begegenen, sie erdulden die Entbehrungen - aber sie verweilen nirgendwo länger als nötig.....

Ja, die Wege in unserem Leben sind wohl vorgegeben, aber welchen wir gehen und wie, das bleibt allein unsere Entscheidung!


Nur in der Bewegung, so schmerzlich sie sei, ist Leben.
Jacob Burckhardt (1818-97), schweizer. Historiker

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